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tres más...

...und dann bin ich frei!!! gestern habe ich Marketing mehr oer weniger erfolgreich hinter mich gebracht. Der multiple choice teil war ziemlich schwer, weil der in sehr schwerem spanisch verfasst war und eine Stunde hat so gar nicht gereicht um alle Wörter nachzuschlagen. Und das beste war, dass falsche antworten Punktabzug bedeuten, also mal sehen. Ansonsten bin ich froh, dass ich von meiner Klausur am Freitag befreit worden bin und mich somit auf comercio exterior vorbereiten kann (liegt am Montag an und wird sicher die schwerste aller Klausuren). Ich muss sagen, dass Klausuren abends so gar nicht mein Fall sind, da ist die Konzentration nicht mehr besonders gut, denn man ist müde und erschöpft, weil man den ganzen Tag gewartet hat und nervös war. Mir ging es gestern morgen auch nicht besonders gut, mein Kreislauf hat mich absolut im Stich gelassen, was ich normalerweise gar nicht von mir kenne. Nachdem ich dann allerdings den halben Tag damit verbracht habe alles zu essen, was meinem Körper auch nur in irgendeiner weise fehlen könnte, ging es mir wieder besser und war ich sogar so gut drauf, dass ich mich nach 9 Std Bibliothek mit ein wenig shopping belohnt habe... Das Paket nach Deustchland für 50€ muss sich ja schließlich auch lohnen

Ansonsten gibt es hier nicht viel Neues. Raúl hat sich gestern bei Versuch eine Karriere als Fußballspieler zu starten sein Bein verletzt und morgen abend werde ich eine kleine Lernpause einlegen, um in unsere geliebte "la Lupe" zu gehen, da war ich seit drei Wochen oder so nicht mehr, es wird also Zeit !!!

 

3.2.09 21:34


Beobachtungen

Da mein Leben hier erst ab Donnerstag wieder spannend wird, habe ich mir überlegt mal über einige Dinge zu schreiben, die mir hier so aufgefallen sind. Einige Beobachtungen sind schon etwas länger her, andere hab ich erst vor Kurzem bemerkt.

 1. Meine Straße: Als ich nach vielen Stunden aus der Bib nach hause gegangen bin, habe ich gemerkt, dass ich ohne Probleme überleben könnte, ohne meine Straße zu verlassen. Es gibt tatsächlich fast nichts, was es nicht gibt hier. Das einzige was fehlt ist eine Post (die ist aber auch nicht sooo nötig, weil die eh keine Briefmarken verkaufen) und ein Hotel. Ansonsten ist von Disco bis Altenheim und von Kiosk bis Supermarkt alles vorhanden. Sogar ein geschäft für Korbwaren, ich wusste gar nicht, dass es so etwas überhaupt noch gibt... Ach ja und ein Abwassersystem existiert anscheinend so gut wie gar nicht, denn sobald es regnet steht alles unter wasser, Gullydeckel sind hier scheinbar unnötig

2. Spanierinnen: Die meisten sind sehr schlank und modisch auch die älteren Frauen. ich glaube die geben wirklich ihr ganzes Geld für Klamotten, Taschen und Schminke aus. meistens tragen sie viel Make-up und Stöckelschuhe (auch bei Schnee, haha) Röcke und Kleider sind hier absolutes Muss und eigentlich auch so seltsame Aladdin-Hosen, in denen aber eigentlich niemand gut aussieht. Ein andere Sache ist die Hygiene. da nehmen die es anscheinend nicht so genau, denn kaum eine wäscht sich hier die Hände nach dem Toilettengang (kein scherz)

3. Tiere: dazu kann ich nur sagen, sie werden nicht artgerecht behandelt. Hunde sind hier entweder fett, humpeln oder beides. Und wer hier eine Tierhandlung sehen würde, wüsste sofort, warum ich da nicht mal dran vorbeigehen kann.

4. Chinos: Die Straßenhändler sind wirklich beeindruckend! ich weiß nicht, ob die so ne Wundertasche haben wie Felix the cat, die sich bei Bedarf in irgendwas anderes verwandelt. Denn es ist schon sehr seltsam, dass wenn es kalt ist, sie Handschuhe und Socken vrekaufen (ausschließlich). Kommt ein plötzlicher regenguss, haben die auf einmal Regenschirme da liegen und die Socken sind weg! Und nachts tauschen sie die Sachen gegen Bier. Wie gesagt beeindruckend ;-)

7.2.09 20:41


Alles gut

Ich weiß nicht, ob die Nachrichten in Deutschland darüber berichtet haben, aber gestern hat die ETA hier in Madrid einen Anschlag verübt. Es passierte im Nordosten von Madrid in Richtung Flughafen. Hier in der Innenstadt ist jedenfalls alles ok und mir ist natürlich auch nichts passiert...

Gestern habe ich die grauenhafteste Klausur meines Lebens geschrieben. Mal davon abgesehen, dass ich die "Fragen" beanworten konnte, war das der absolute Terror. Der Professor hatte ließ uns erst mal 20min im Klausursaal warten, weil wie immer nicht alle Leute in einen Raum passten (einen Lerneffekt hatten die letzten Klausuren wohl nicht). Dann tauchte er endlich auf und ich fragte mich, wo denn unser Aufgabenblatt sei. Und da, oh Überraschung, teilte er uns mit, dass er die Fragen diktieren würde. Leider hat er nicht alle Fragen diktiert und wir konnten dann losschreiben wie wir wollten. Nein, er hat eine Frage gestellt wir hatten 5 Minuten Zeit die zu beantworten und dann kam auch schon die nächste. Für Nicht-Muttersprachler eine echte Herausforderung. Mal davon abgesehen, dass ich mein Wörterbuch vergessen hatte (sehr schlau ich weiß, hätte ich auch gar keine Zeit gehabt irgendetwas nachzuschlagen, denn die Zeit reichte gerade einmal um einfach alles runter zu schreiben ohne darauf zu achten, ob die Sätze grammatikalisch überhaupt einen Sinn ergaben. Hinzu kam noch, dass es sich nicht wirklich um Fragen, sondern um Stcihworte handelte, z.B. "CPT", war "Frage" 5 und dann durften wir alles aufschreiben, was uns dazu einfiel. Hinterher war ich erst mal erledigt. Leider gibt es für mich aber keine Ruhepause, da am Donnerstag meine Gott sei Dank letzte Klaususr auf mich wartet. da hat mich unsere Nebenkostenabrechnung auch nicht gerade aufgeheitert, denn es ist herausgekommen, dass unser lieber Vermieter seit Januar 08 (!) keinen Strom mehr bezahlt hat oder nur einen Teil und wir haben nie eine Rechnung dafür erhalten. keine Ahnung, warum wir nicht schon längst im Dunkeln saßen. Besonders schön ist, dass sich die Rechnung (Gas und Strom) auf 700€ beläuft. da ist mir erst mal schlecht geworden. Zum Glück muss ich nur meinen Anteil für ein halbes Jahr bezahlen, aber auch der ist nicht gerade ohne: 117€ Und das wo ich doch am Montag noch einen kleinen Roadtrip für vier Tage mache und und am Wochenende nach Santiago fliege... 

10.2.09 20:39


Frei...

Juhuuu, ich hab meine letzte Klausur hinter mich gebracht und kann jetzt wieder mein Leben hier genießen! heute ist Pias Abschied in unserer WG und ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass es schon sehr bald losgeht. Ich bin momentan eher schläfrig als in Partystimmung, denn ich war gestern weg und heute haben wir den ganzen Tag im Park rumgegammelt, barfuß (!) auf der Wiese gelegen und Sekt und Sangria getrunken. Wir haben nämlich momentan 20 Grad. Ich muss das unbedingt mal erwähnen hier, denn ich konnte absolut noch barfuß im febraur rumlaufen und Eis essen!! Naja jedenfalls hatte ich dann nur ne stunde um den ganzen Alkohol zu verdauen, was natürlich nicht funktioniert hat...Es wird auch sicher gleich noch stressig, weil Pia noch nicht hier ist und wir noch ein paar Sachen hier umräumen müssen. Aber da ich mittlerweile die Zeiten hier kenne, denke ich nicht, dass irgendjemand vor 21.30 hier sein wird.

Trotzdem muss ich jetzt sehr schnell schluss machen, denn ich muss auch noch dringend was essen....

13.2.09 20:34


bye bye baby...

...baby goodbye. Pia ist heute Nachmittag nach Hause geflogen! Und alle, die mich ein wenig kennen, wissen, dass Abschied nehmen nicht wirklich meine Stärke ist. Am Flughafen war es dann echt schwer, aber wir wollen uns wirklich wieder sehen und wohnen ja Gott sei Dank nicht so weit voneinander entfernt (Leuven in Belgien)

Dafür waren die letzten Tage ziemlich toll. Das Wetter war die ganze Zeit 1a, wir haben viel Zeit im Park verbracht und einfach nur rumgegammelt. heute morgen sind wir dann ein letztes Mal mit Wiebke und Natalie zum Starbucks gegangen und haben einen leckeren kaffee zusammen getrunken. Danach sind wir dann in Pias Wohnung gegangen, haben noch ne Flasche Sekt gekillt und haben schreckliche Lieder gesungen. ich glaube Pias Nachfolger in der Wohnung hassen uns jetzt, denn wir haben ziemlich laut gesungen und nicht besonders schön...Naja wie sagt man: Ist der Ruf erst runiniert oder so.

Ansonsten werde ich mich für die nächsten 4 Tage aus der digitalen Welt verabschieden. Den nächsten Eintrag werde ich wohl erst wieder am Freitag machen, denn morgen früh geht miene Reise in den Norden los. Zunächst werden wir nach Burgos fahren und dann entweder nach Bilbao oder Santander. Dann gehts noch weiter nach Gijon, Oviedo und Leon... Ich freu mich auf jeden Fall sehr drauf.

 

 

15.2.09 19:34


Las cuarentas principales...

So hieß der radiosender der uns in den letzten Tagen durch Castilla-León und Asturias begleitet hat und den es für jede Stadt Spaniens zu geben scheint.

Es ist schwierig diese ganze Reise in Worte zu fassen, denn ich habe so viele Eindrücke gewonnen, so viel gesehen und erlebt, dass ich schon alleine darüber einen eigenen Blog schreiben könnte. Ich werde trotzdem eine kleine Zusammenfassung geben.

Am Montag ging es schon sehr früh Richtung Burgos (Castilla-León) los. Um 8Uhr hat sich unsere kleine Reisegrupe bestehend aus sieben Personen bei der Autovermietung getroffen. Andi hatte schon vorher einen Wagen gemietet, der groß genug für uns alle war. Burgos (eine Station des Caminos) stellte sich dann als kleines, nettes Städtchen heraus, alledings nichts besonderes. Wir verbrachten etwa 3 Stunden dort, bevor wir weiter nach Santander fuhren, wo wir uns ein Hostal suchten und unsere erste Nach verbrachten. Am Dienstag ging es dann früh weiter und wir haben die Promenade Santanders besucht, die sich als sehr hübsch herausstellte. Wir haben einen schönen Spaziergang gemacht und am Strand gepicknickt. Das Wetter war nämlich die ganze Zeit traumhaft, zwar nicht so warm, wir in Madrid, aber trotzdem nicht mit dem Februar-Wetter Deutschlands zu vergleichen. Weiter ging es dann nah Gijon, eine kleine Hafenstadt. Unterwegs fanden wir durch Zufall eine traumhafte kleine Bucht namens playa de la Franca und da momentan ja keine Saison ist, war sie absolut menschenleer und wir hatten sie ganz für uns allein. Wir alle stimmten überein, dass wir gerne in diese Bucht zurückkehren wollen! Abends kamen wir dann in Gijon an und auch dort fanden wir problemlos eine Unterkunft, nachdem wir das sTadtzentrum ausfindig gemacht hatten. Gijon enttäuschte uns allerdings ein wenig, da wir es uns kleiner und hübscher vorgestellt hatten. Am nächsten Morgen jedoch fanden wir auch noch einige schöne Seiten an der Stadt und machten uns anschließend auf den Weg nach Oviedo. Andi hatte einen Zwischenstopp am Cabo de Peñas geplant. Allerdings stellte sich der Weg dorthin als schwieriger heraus als angenommen. Als er die Idee schon fast wieder verworfen hatte, fanden wir den Aussichtsunkt dann doch noch und wurden für unsere Geduld belohnt: Die Aussicht war absolut traumhaft und ist auf Fotos nicht einzufangen. Wir haben trotzdem ein paar lustige Bilder gemacht, auf denen wir vor dem Meer als Hintergrund in die Luft springen.

Danach ging es dann wirklich weiter nach Oviedo, wo wir schon einige Gebäude besichtigten, bevor wir essen gingen und ein wenig in Christohs Geburtstag feierten, allerdings nicht besonders lange, denn wir waren jeden Tag frh auf den beinen und dann von morgens bis abends unterwegs und das ist ziemlich anstrengend. heute morgen haben wir uns dann noch drei kleine Kirchen aus vorromanischer zeit angesehen und haben damit Oviedo (und damit auch Asturien) wieder verlassen um einen letzten Halt in León (wieder ein Pilgerort) zu machen. Die Kathedrale war sehr beeindruckend, weil sind aus großen bunten fenstern bestand und die Farben von innen wunderschön leuchteten.

Mein Fazit: Ich habe schön orte und landschaften gesehen. manchmal hatten wir rechts Aussicht aufs Meer und links auf die Berge. Ich habe sowohl am Strand als auch an der Steilküste geicknickt, bin viele Kilometer gelaufen und gefahren. Ich habe wieder nette neue Leute kennengelernt (ich kannte nicht die gesamte Reisegruppe) und viel gelacht. Jetzt bin ich total erledigt und traurig, dass die reise vorbei ist. Und leider holt mich hier auch wieder die realität ein, denn es gibt natürlich Probleme mit meiner Nachmieterin, bzw. ich habe keine mehr, da sie mir heute abgesagt hat. Ich habe keine Ahnung wie ich in der verbleibenden zeit jemand neues finden soll, aber ich hoffe, dass es mit Sarahs Hilfe klappt...

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19.2.09 23:15


abrazo de santiago

heißt soviel wie Umarmung des heiligen Jakobs und soll angeblich Glück bringen. Das mussten Natalie, mit ich den Kurztrip nach Santiago gemacht habe, Primoz, den wir dort getroffen haben, weil er eine Freundin in a Coruña besucht hat und ich direkt mal ausprobieren. Ob wir jetzt mehr Glück haben werden als vorher wird sich zeigen, aber zumindest hatten Natalie und ich eben schon Glück mit unserem Metroanschluss. Ansonsten kamen wir uns eher ein wenig bescheuert vor, eine glodene Statue zu umarmen. Ich musste mich wirklich ein wenig beherrschen nicht loszulachen, vor allem, weil die meisten Leute das richtig ernst gemeint haben... Santiago de Compostela ist eine schöne Stadt, die Kathedrale sehr imposant (allerdings ist die Farbe der Fassade nicht so schön) und die Straßen sehr schön alt. Allerdings war sie jetzt nicht soooooooo besonders. Natürlich haben wir auch erst mal nach Pilgern ausschau gehalten und nach einigem Warten einige gefunden. Einer von ihnen hat sich allerdings als Verrückter herausgestellt, der anscheinend in der Stdt wohnt und einfach immer nur Wanderkleidung trägt. Überhaupt fanden wir, dass es in dieser relativ kleinen Stadt (knapp 80000 Einwohner) viele Verrückte gab. Ansonsten sind uns noch viele Hunde aufgefallen und dass es jede Menge Straßenkünstler (hauptsächlich Musiker) gab. Nicht alle von ihnen haben durch Könne beeindruckt. Ein Jongleur machte eine eher traurige Figur, weil er dauernd seine keglen fallen ließ, er tat uns richtig leid. Auch die Dudelsackspieler, konnten uns nicht so richtig begeistern (Dudelsack ist ja sowieso ein nicht besonders lieblich klingendes Instrument um das mal vorsichtig auszudrücken).

In den vielen Spuvenirshops haben wir dann ganz viele Hexen, Muscheln und komische Holzdinger gesehen. Da haben wir direkt mal nachgehakt, was es damit auf sich hat.

Zu den Hexen: Die Pilger sind früher oft übers Wasser gekommen und von daaus nach Santiago gegangen. Sie mussten durch einige Wälder durch und da es noch nicht so viele befestigte Wege gab, musste sie sich einw enig durchs Dickicht schlagen. Wenn es dunkel oder neblig war hat man dann schon mal gestalten gesehen, die man nicht zuordnen konnte und geräusche gehört, die seltsam klangen und so hat man eben gedacht, dass dies hexen seien. Die Muscheln waren einfach dazu da um wasser zum Trinken aus den Flüssen zu schöpfen und die Holzdinger enpuppten sich als eine Art Flasche, um Wasser für unterwegs mitnehmen zu können. Soviel geschichte für heute ;-) 

Das letzte was ich noch erwähnen möchte ist, dass das Wetter die ganze zeit toll war und das obwohl man von Santiago sagt, dass es dort sehr oft regnet. Vielleicht hat der abrazo de santiago ja doch geholfen...

24.2.09 01:04


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