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abrazo de santiago

heißt soviel wie Umarmung des heiligen Jakobs und soll angeblich Glück bringen. Das mussten Natalie, mit ich den Kurztrip nach Santiago gemacht habe, Primoz, den wir dort getroffen haben, weil er eine Freundin in a Coruña besucht hat und ich direkt mal ausprobieren. Ob wir jetzt mehr Glück haben werden als vorher wird sich zeigen, aber zumindest hatten Natalie und ich eben schon Glück mit unserem Metroanschluss. Ansonsten kamen wir uns eher ein wenig bescheuert vor, eine glodene Statue zu umarmen. Ich musste mich wirklich ein wenig beherrschen nicht loszulachen, vor allem, weil die meisten Leute das richtig ernst gemeint haben... Santiago de Compostela ist eine schöne Stadt, die Kathedrale sehr imposant (allerdings ist die Farbe der Fassade nicht so schön) und die Straßen sehr schön alt. Allerdings war sie jetzt nicht soooooooo besonders. Natürlich haben wir auch erst mal nach Pilgern ausschau gehalten und nach einigem Warten einige gefunden. Einer von ihnen hat sich allerdings als Verrückter herausgestellt, der anscheinend in der Stdt wohnt und einfach immer nur Wanderkleidung trägt. Überhaupt fanden wir, dass es in dieser relativ kleinen Stadt (knapp 80000 Einwohner) viele Verrückte gab. Ansonsten sind uns noch viele Hunde aufgefallen und dass es jede Menge Straßenkünstler (hauptsächlich Musiker) gab. Nicht alle von ihnen haben durch Könne beeindruckt. Ein Jongleur machte eine eher traurige Figur, weil er dauernd seine keglen fallen ließ, er tat uns richtig leid. Auch die Dudelsackspieler, konnten uns nicht so richtig begeistern (Dudelsack ist ja sowieso ein nicht besonders lieblich klingendes Instrument um das mal vorsichtig auszudrücken).

In den vielen Spuvenirshops haben wir dann ganz viele Hexen, Muscheln und komische Holzdinger gesehen. Da haben wir direkt mal nachgehakt, was es damit auf sich hat.

Zu den Hexen: Die Pilger sind früher oft übers Wasser gekommen und von daaus nach Santiago gegangen. Sie mussten durch einige Wälder durch und da es noch nicht so viele befestigte Wege gab, musste sie sich einw enig durchs Dickicht schlagen. Wenn es dunkel oder neblig war hat man dann schon mal gestalten gesehen, die man nicht zuordnen konnte und geräusche gehört, die seltsam klangen und so hat man eben gedacht, dass dies hexen seien. Die Muscheln waren einfach dazu da um wasser zum Trinken aus den Flüssen zu schöpfen und die Holzdinger enpuppten sich als eine Art Flasche, um Wasser für unterwegs mitnehmen zu können. Soviel geschichte für heute ;-) 

Das letzte was ich noch erwähnen möchte ist, dass das Wetter die ganze zeit toll war und das obwohl man von Santiago sagt, dass es dort sehr oft regnet. Vielleicht hat der abrazo de santiago ja doch geholfen...

24.2.09 01:04
 


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